Medienmitteilung

Jahresabschluss 2025

Heinz Wesner und Ivan Marty web
Veröffentlichung
06.02.2026
Lesedauer

Sparkasse mit gutem Leistungsausweis

Die Sparkasse Schwyz AG blickt erneut auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück und kann gute Zahlen präsentieren. Dank deutlichem Wachstum an Kundengeldern und Kundenausleihungen ist die Bilanzsumme der ältesten Regionalbank der Schweiz um 7.6 Prozent auf 2.4 Mia. Franken gestiegen.

Trotz rückläufigem Zinsertrag kann die Bank ein weiteres erfreuliches Jahresergebnis präsentieren. Die Kundenausleihungen entwickelten sich überdurchschnittlich und nahmen um 86.7 Mio. Franken (+4.8 Prozent) zu, während sich die Kundengelder beachtlich um 151.6 Mio. Franken (+9.1 Prozent) erhöhten. Der Kundendeckungsgrad verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 90.9 auf 94.7 Prozent und verdeutlicht damit das hohe Vertrauen der Kunden in die Bank.

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft reduzierte sich gegenüber dem sehr guten Vorjahresergebnis um 4.1 Mio. Franken auf 20.3 Mio. Franken. Dabei haben die starken Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) das Zinsergebnis negativ beeinflusst.

Dagegen entwickelte sich das Wertschriften- und Anlagegeschäft sehr erfreulich mit einer Ertragszunahme um 0.7 Mio. auf 5.3 Mio. Franken (+15.3 Prozent). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steigerte sich auf 5.9 Mio. Franken (+8.2 Prozent) und der Handelserfolg auf 1.9 Mio. Franken (+12.8 Prozent). Auch die Anzahl der Kundendepots nahm markant zu (+12.0 Prozent). Der Bereich profitierte von der guten Performance der verschiedenen Vermögensverwaltungs- und Anlagelösungen und einer positiven Marktentwicklung. Im Herbst wurde die Sparkasse beim schweizweiten Kostenvergleich von moneyland.ch erneut mit dem 1. Rang der klassischen Vermögensverwaltung ausgezeichnet.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1.0 Mio. Franken und liegt mit 17.1 Mio. Franken 6.0 Prozent über dem Vorjahr. Der Personalaufwand stieg dabei um 5.0 Prozent und der Sachaufwand um 7.6 Prozent. Im Sachaufwand fallen dabei höhere Informatik- und Vertriebskosten sowie der Ausbau des Filialnetzes ins Gewicht. Im Personalaufwand widerspiegelt sich die Zunahme um vier Vollzeitstellen seit Mitte 2024. Dies ist auf die Markterweiterung mit dem neuen Standort in Altendorf zurückzuführen. Die Niederlassung entwickelt sich sehr erfreulich und die Aussichten sind äusserst positiv. Mit der Expansion in den äusseren Kantonsteil stärkt die Regionalbank ihre Marktpräsenz im Kanton Schwyz nachhaltig. Der Geschäftserfolg wird mit 11.1 Mio. Franken um 2.5 Mio. Franken tiefer als im Vorjahr ausgewiesen. 

Die Reserven für allgemeine Bankrisiken konnten mit weiteren 6.3 Mio. Franken verstärkt werden. Die eigenen Mittel (nach Gewinnverwendung) konnten um 8.1 Mio. Franken auf 215.3 Mio. Franken erhöht werden. Unter dem Strich kann ein Jahresgewinn von 3.7 Mio. Franken präsentiert werden.

«Ein Zinsumfeld bei null ist eine grosse Herausforderung. Umso mehr freut mich, dass wir 2025 ein gutes Ergebnis erzielt haben», sagt Heinz Wesner, Vorsitzender der Geschäftsleitung. «Eigenkapital, Liquidität und stabile Finanzierung sind die zentralen Stützen unserer Bank. Das haben wir im Griff. Die hohe Stabilität zeigt auch das grosse Vertrauen, das wir bei unserer Kundschaft geniessen. Unsere Ertragsbasis stärken wir insbesondere im Anlage-, Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dadurch werden wir noch robuster und unabhängiger vom Zinsumfeld», ergänzt er.

Vom guten Ergebnis profitieren auch die Aktionäre. Ihnen wird an der Generalversammlung vom 13. Mai 2026 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von CHF 17.00 je Namenaktie vorgeschlagen. Die Gemeinde Schwyz als Mehrheitsaktionärin erhält demnach 1.7 Mio. Franken. Die Aktionärinnen und Aktionäre, die ihr Stimm- und Wahlrecht ausüben, erhalten auch in diesem Jahr als Dankeschön einen Gutschein aus der Region in der Höhe von 40 Franken. Davon profitiert wiederum das lokale Gewerbe.

«Regionalität, Verwurzelung und Kundennähe zeichnen die Sparkasse aus», so Ivan Marty, Präsident des Verwaltungsrates. «Der Erfolg zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», ergänzt er. Die Bank verfügt über langjährige Mitarbeitende (im Durchschnitt 14.22 Dienstjahre), welche lokal engagiert, und in der Region verwurzelt sind. Per Ende 2025 arbeiteten 94 Mitarbeitende an den sieben Standorten in den Kantonen Schwyz, Nidwalden und Obwalden, was umgerechnet 71 Vollzeitstellen entspricht.

Letztes Jahr schaffte die Bank die Kontoführungsgebühren auf Privatkonti ab. Zudem schenkt sie ihren Aktionärinnen und Aktionären die Jahresgebühr von 30 Franken für die Debit Mastercard. Die Bank investierte auch in digitale Plattformen. So steht neu die Kontodirektanbindung mit einer eigenen Sparkasse TWINT-App und ein neues E-Banking zur Verfügung. 

Ausblick

Es sind bereits weitere Investitionen für die Zukunft geplant. Im Frühling 2026 wird die Niederlassung in Goldau umgebaut. Persönliche Beratung und digitale Lösungen sollen sich ergänzen. «Unsere Region ist uns wichtig. Mit der Investition in die Neugestaltung bekennen wir uns zum Standort in Goldau», erläutert Heinz Wesner. Einen Mehrwert wird die neue 24-Stunden-Zone bieten. Ein weiterer grösserer Umbau der Liegenschaft mit Niederlassung in Engelberg ist zudem in Planung.

Kennzahlen in Mio. Franken

 20252024

Veränderung in Prozent

Bilanzsumme2'369.122'202.17

+7.6

Kundengelder1'809.681'658.07

+9.1

Kundenausleihungen1'910.301'823.60

+4.8

Depotwert Kunden1'915.301'690.56

+13.3

Eigene Mittel215.28207.16

+3.9

 
Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft20.3324.43

-16.8

Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft5.865.41

+8.2

Erfolg aus dem Handelsgeschäft1.851.64

+12.8

Geschäftsaufwand-17.14-16.17

+6.0

Geschäftserfolg11.0813.62

-18.6

Jahresgewinn3.693.92

-5.8

 
Cost/Income-Ratio59.00%50.20%

 

 
Personalbestand (teilzeitbereinigt)*7171

+0.4

Standorte*77

0.0

*Anzahl


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